Berechnung und Mechanik
Grundlage sind Optionen auf den Nasdaq-100 (NDX) beziehungsweise den Russell 2000 (RUT). Wie beim VIX werden die Preise von Puts und Calls über verschiedene Strikes und Verfallstermine verwendet und daraus eine konstante erwartete Volatilität über 30 Tage berechnet.
VXN und RVX liegen häufig über dem VIX, weil die erwartete Volatilität von Nasdaq-100- und Russell-2000-Aktien höher sein kann als die des breiter aufgestellten S&P 500. Der Vergleich der drei Indizes zeigt, in welchem Marktsegment der Optionsmarkt aktuell höhere oder niedrigere Schwankungen einpreist.
Abgrenzung
VIX, VXN und RVX messen dieselbe Art von Kennzahl für unterschiedliche Aktienindizes: die vom Optionsmarkt eingepreiste 30-Tage-Volatilität. Der VVIX misst dagegen die erwartete Volatilität zukünftiger VIX-Werte.
Die IV eines ETFs wie QQQ oder IWM basiert auf den Optionen des jeweiligen ETFs. Sie bewegt sich häufig ähnlich wie VXN beziehungsweise RVX, ist aber nicht dieselbe Kennzahl.
Quellen
Verwandte Begriffe
- VIX (CBOE Volatility Index)
- VVIX (CBOE VIX of VIX, Volatilität der Volatilität)
- Implizite Volatilität (Implied Volatility, IV)
- IV Rank (IVR)
Alle Markt- und Analysedaten dienen ausschliesslich Bildungs- und Analysezwecken und stellen keine Anlageberatung oder Handelsempfehlung dar.