Berechnung und Mechanik
Die CBOE berechnet den VVIX nach einer ähnlichen Methode wie den VIX. Dafür werden die Preise verschiedener VIX-Puts und -Calls verwendet und auf einen konstanten Horizont von 30 Tagen umgerechnet. Technisch bezieht sich der VVIX auf die erwartete Volatilität des 30-Tage-Forward-Preises des VIX und wird als annualisierter Prozentwert angegeben.
Der VVIX muss sich nicht gleichgerichtet mit dem VIX bewegen. Er kann beispielsweise steigen, obwohl sich der VIX selbst kaum verändert, wenn die implizite Volatilität der VIX-Optionen zunimmt. Ein hoher VVIX bedeutet daher vor allem, dass der Optionsmarkt grössere Schwankungen der zukünftigen VIX-Werte einpreist.
Abgrenzung
Der VIX misst die erwartete Volatilität des S&P 500, der VVIX die erwartete Volatilität zukünftiger VIX-Werte. Der SKEW-Index misst dagegen die Schiefe der aus SPX-Optionen abgeleiteten Verteilung und damit eine andere Dimension des Optionsmarkts.
Quellen
Verwandte Begriffe
- VIX (CBOE Volatility Index)
- SKEW-Index (CBOE SKEW, Tail-Risk-Index)
- Implizite Volatilität (Implied Volatility, IV)
- VIX3M und VIX/VIX3M-Verhältnis (CBOE 3-Month Volatility Index, früher VXV)
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